Kultursensibel pflegen? Rahmenbedingungen und Umsetzung eines Pflegekonzeptes

Im Jahr 2015 befanden sich 16,3 Millionen Menschen in der Bundesrepublik die einen Migrationshintergrund haben. Das sind 20,4 Prozent der gesamten Bevölkerung dieses Landes. Derzeit sind 1,5 Millionen dieser Menschen über 65 Jahre alt. Diese Zahl wird bis 2030 auf 2,8 Millionen steigen. Eine Tatsache die eine besondere Sensibilität derer verlangt, die diese potenziell pflegebedürftigen Menschen versorgen und versorgen werden.

Vor dem Hintergrund dieser Zahlen hat Frau Professor Habermann auf der Pflegekonferenz  einleitend  zu ihrem Vortrag eine kultursensible Pflege  folgendermaßen charakterisiert:

„Eine kultursensible Pflege ist eine patientenzentrierte Pflege. Sie beinhaltet die Wahrnehmung, den sensiblen Umgang und die Integration von kulturellen & sozialen Erwartungen, Vorstellungen und Praktiken eines Patienten, Pflegebedürftigen und Angehörigen. Es bedarf der Unterstüzung durch angemessene organisationsbezogene, gesetzliche und ökonomische Rahmenbedingungen, damit Pflegende eine kultursensible Pflege regelhaft umzusetzen können.“

Das weiterführende Interview zu ihrem Vortrag findet ihr unter folgendem Link, auf den S. 76 f.

©by Mathias Düring

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